Fotogruppe kürt die Sieger ihres Wettbewerbs „Friedhof“

Beeindruckende Motive von jüdischen Grabsteinen bis zur Kathedralenruine überzeugen die Jury

Die Fotogruppe des Aktionskreis aktives Niedermittlau (AN) haben ihren internen Fotowettbewerb zum Thema „Friedhof“ ausgewertet. Elf Aufnahmen von fünf Mitgliedern des Vereins traten gegeneinander an – bewertet wurden sie sowohl durch die klassische Punktevergabe der Mitglieder als auch ergänzend durch eine KI-gestützte Bildanalyse mit der Software Excire. Am Ende setzte sich ein Foto von Carsten Wolf durch, das eine lichtdurchflutete Arkadenhalle mit einer Pietà-Statue zeigt.
Die Themenwahl „Friedhof“ führte die Fotografinnen und Fotografen des Vereins an ganz unterschiedliche Orte: von jüdischen Friedhöfen mit hebräischen Inschriften über verwitterte Grabmale unter Efeu bis hin zu den weltberühmten Kathedralenruinen von St Andrews in Schottland. Entsprechend vielseitig fiel auch die Bildsprache aus – mal in klassischem Schwarzweiß, mal in Farbe, mal mit Menschen im Bild, mal als reine Architektur- und Naturaufnahme.

Die Platzierungen im Überblick

1. Platz: Carsten Wolf

    Mit seiner Aufnahme einer endlos wirkenden, hell ausgeleuchteten Arkadengalerie holte sich Carsten den ersten Platz. Das Bild entstand in der Gruftenhalle am Frankfurter Hauptfriedhof. Der Blick des Betrachters wird über die tief gestaffelten Bögen bis zum fernen Ende des Ganges geführt, während eine steinerne Pietà-Statue im Vordergrund dem Bild eine stille, andächtige Note verleiht. Die Jury lobte besonders die klare Bildkomposition und die gelungene perspektivische Tiefenwirkung.

    2. Platz: Christoph Weckbecker

    Den zweiten Platz sicherte sich Christoph Weckbecker mit einer Aufnahme der Kathedralenruine von St Andrews in Schottland. Im Vordergrund steht ein steinernes Grabkreuz, dahinter erheben sich die markanten Türme der einstigen Kathedrale in den bewölkten Himmel. Das Bild verbindet auf eindrucksvolle Weise Vergänglichkeit und historische Größe.


    3. Platz: Rainer Fruchs

    Platz drei ging an Rainer Fuchs für sein stimmungsvolles Schwarzweißfoto des jüdischen Friedhofs in Gelnhausen. Zwischen dicht stehenden, teils verwitterten Grabsteinen mit hebräischen Inschriften steht eine nachdenklich blickende Person in dunklem Mantel und Hut. Die dichte Blätterschicht am Boden und das gedämpfte Licht unterstreichen die besondere Atmosphäre des Ortes.
    Neben den drei Erstplatzierten reichten auch die anderen teilnehmenden Mitgliederder weiteren Plätze bemerkenswerte Aufnahmen zum Thema ein. Der Verein bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für ihre kreativen Beiträge und freut sich bereits auf den nächsten Wettbewerb